Plastizität des Gehirns – die Dauerbaustelle im Kopf

 

Unser Gehirn ist ein Wunderwerk. Millionen von Synapsen agieren dort gemeinsam als riesige Schaltzentrale und lassen uns das sein, was wir sind: Wesen mit Wahrnehmung, Gefühlen und einer Ratio.

Doch anders als bei einem Computer ist diese Rechenzentrale lebendig und kann sich laufend anpassen. Schon vor unserer Geburt bis zum Zeitpunkt des Todes ist das Gehirn am Aufbauen, Abbauen, Neuverknüpfen und Optimieren. Diese Eigenschaft nennt man Plastizität und sie ermöglicht uns viele Besonderheiten.

Unser Gehirn ist anpassungs- und wandlungsfähig

Wie du wahrscheinlich weißt, gibt es in unserem Gehirn für unterschiedliche Aufgaben eigene Areale. Auch die rechte und linke Gehirnhälfte übernehmen verschiedene Denkleistungen im Alltag. Wird ein Teil des Gehirns geschädigt, können jedoch andere Teile unter Umständen deren Funktion übernehmen. Bei Kindern klappt das noch besonders gut, denn ihre Gehirnplastizität ist überragend.

Kinder lernen wie im Flug

Weil das kindliche Gehirn so extrem anpassungsfähig ist, saugt unser Nachwuchs Informationen quasi wie ein Schwamm auf. Vom Baby bis zum Ende der Grundschule gilt: Alles wird erst einmal gelernt und das Gehirn bildet Verknüpfungen und Synapsen aus. Erst danach geht es an die Optimierung.

Ein großes Angebot schafft eine gute Grundlage für späteren Wissenserwerb

Du kannst dein Kind ganz spielerisch fördern, indem du ihm ein breites Angebot an unterschiedlichen Eindrücken vermittelst.

Ob Musikinstrumente wie die Haba-Baba Regenbogenrassel, Natureich Montessori Mathe Spielzeug, oder Konstruktionsspielzeug wie die Natureich Kugelbahn, all diese Dinge fordern unterschiedliche Gehirnareale heraus. Ein Kind, das sich damit früh beschäftigt, legt entsprechende Verknüpfungen im Gehirn an. Das hilft ihm dabei im späteren Leben, bestimmte Fähigkeiten zu vertiefen.

Wer seinem Kind also viele unterschiedliche Möglichkeiten offeriert, schafft die Basis, damit sich Fähigkeiten weiterentwickeln können. Es geht also in erster Linie nicht darum, dass ein Kindergartenkind lernt, ein Musikinstrument zu spielen, sondern dass das Gehirn lernt, mit Musik umzugehen, Töne zu unterscheiden, Rhythmen zu erkennen und so weiter.

Ob dann später daraus ein kleiner Virtuose oder ein Gesangstalent wird, das entscheidet dein Kind selbst, du sorgst nur dafür, dass es einen guten Start in die Zukunft erhält.


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